Explosionsschutz in Tirol
VEXAT, Ex-Zonen, Explosionsschutzdokument? Wir beurteilen die Explosionsgefahren in Ihrem Betrieb und erstellen das Explosionsschutzdokument, damit Ihre Mitarbeiter sicher arbeiten und Ihr Betrieb prüffest aufgestellt ist.
Wo Gase, Dämpfe oder Stäube auftreten
Lösungsmittel in der Lackiererei, Holz- oder Mehlstaub in der Produktion, Gase im Labor oder Tanklager: Überall dort können explosionsfähige Atmosphären entstehen. Die Verordnung explosionsfähige Atmosphären (VEXAT) verpflichtet Arbeitgeber dann, die Explosionsgefahren zu beurteilen, gefährdete Bereiche in Zonen einzuteilen und die Schutzmaßnahmen in einem Explosionsschutzdokument festzuhalten.
Gemeinsam gehen wir Ihre Anlagen und Abläufe vor Ort durch. So entsteht ein Explosionsschutzdokument, das zu Ihrem Betrieb passt und im Alltag funktioniert.
Was wir für Sie übernehmen
Beurteilung der Explosionsgefahren
Wir ermitteln, wo und wie häufig explosionsfähige Atmosphären auftreten können, und bewerten mögliche Zündquellen in Ihren Anlagen und Arbeitsabläufen.
Einteilung der Ex-Zonen
Gefährdete Bereiche werden in Zonen eingeteilt: Zone 0, 1 und 2 für Gase und Dämpfe, Zone 20, 21 und 22 für Stäube. Übersichtlich in Plänen dargestellt.
Explosionsschutzdokument nach VEXAT
Wir erstellen das Explosionsschutzdokument samt technischen und organisatorischen Schutzmaßnahmen, vollständig und nachvollziehbar dokumentiert.
Schnittstelle zu Genehmigung & Brandschutz
Explosionsschutz, Brandschutz und Betriebsanlagengenehmigung greifen ineinander. Bei uns kommt alles aus einer Hand, abgestimmt mit Behörde und Sachverständigen.
Explosionsschutz für Industrie und Gewerbe
Explosionsgefahren gibt es in vielen Branchen: in Industrie- und Pharmabetrieben ebenso wie in der Holzverarbeitung, in Lackierereien, in der Lebensmittelproduktion oder im Tanklager. Wir unterstützen Betriebe in ganz Tirol, direkt vom Life-Science-Standort Kundl aus. Ändern sich Anlagen, Stoffe oder Abläufe, halten wir das Explosionsschutzdokument gemeinsam mit Ihnen auf dem aktuellen Stand.
Explosionsschutz kurz erklärt
Wann braucht ein Betrieb ein Explosionsschutzdokument?
Sobald in einem Betrieb explosionsfähige Atmosphären entstehen können, etwa durch brennbare Gase, Dämpfe, Nebel oder Stäube. Die VEXAT verpflichtet den Arbeitgeber dann, die Explosionsgefahren zu beurteilen und die Schutzmaßnahmen in einem Explosionsschutzdokument festzuhalten.
Was steht in einem Explosionsschutzdokument?
Die Beurteilung der Explosionsgefahren, die Einteilung der gefährdeten Bereiche in Zonen, die getroffenen technischen und organisatorischen Schutzmaßnahmen sowie die Arbeitsmittel, die in den Ex-Zonen eingesetzt werden dürfen.
Was bedeuten die Ex-Zonen?
Die Zonen beschreiben, wie häufig und wie lange eine explosionsfähige Atmosphäre auftritt. Zone 0 und 20 bedeuten ständig oder langzeitig, Zone 1 und 21 gelegentlich im Normalbetrieb, Zone 2 und 22 nur selten und kurzzeitig. Die Zahlen 0 bis 2 gelten für Gase und Dämpfe, 20 bis 22 für Stäube.
Wann muss das Explosionsschutzdokument aktualisiert werden?
Immer dann, wenn sich Arbeitsstätte, Arbeitsmittel, Arbeitsstoffe oder Arbeitsabläufe wesentlich ändern. Gemeinsam mit Ihnen halten wir das Dokument auf dem aktuellen Stand.
Was ist der Unterschied zwischen Brandschutz und Explosionsschutz?
Brandschutz verhindert die Entstehung und Ausbreitung von Bränden und sichert Fluchtwege. Explosionsschutz setzt früher an: Er verhindert, dass explosionsfähige Atmosphären entstehen oder gezündet werden. Beides planen wir für Sie abgestimmt aus einer Hand.
Explosionsschutzdokument fehlt oder ist veraltet?
Schildern Sie uns Ihre Anlage. Gemeinsam klären wir, welche Bereiche betroffen sind und was Ihr Explosionsschutzdokument enthalten muss.
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